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31.1.2010 von admin.
Hallo ihr,:-)
heute habe ich wieder Training mit Max gehabt. Es hat mir richtig viel Spaß mit ihm gemacht. Er hat heute zum ersten mal für ein paar Minuten angebunden am Putzplatz gestanten, ohne dass ihn jemand festhelten musste, wie sonst. Er war erst total verwirrt und hat hin und hergeschaut. Nach einer Weile stand er dann still und es war alles ok.
Auf dem Platz haben wir dann erstmal unsere Führübungen gemacht. Es hat sehr gut geklappt. Max hört sehr gut auf die Kommandos. Dann habe ich versucht, Max mit dem Westernrope einzuwickeln. Erst hat es nicht so ganz geklapt aber nach und nach wurde es immer besser. Auch die Übung, wo ich den Strick einfach aufden Boden fallenlassen habe und Max stehenbleiben sollte hat auch gut geklappt, außer dass er immer seinen Kopf runternahm. Am Ende konnte ich problemlos um ihn herumgehen, ohne den Strick in der Hand zu haltenund ohne, dass Max den Kopf runternahm.
Was mich heute besonders stolz gemacht hat ist, dass ich angefangen habe, selbstständig mit Max zu arbeiten. Manni musste kaum eingreifen. Ich konnte mich sehr gut gegen Max durchsetzen. Er hat es auch akzeptiert.
Was ich total witzig finde ist, dass Max und ich noch ein Problemchen mit Rechtsvolten haben. Die mögen wir nicht besonders aber da arbeiten wir dran.:-) Es war wieder sehr erfolgreich heute. Ich bin sehr zufrieden.
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23.1.2010 von admin.
Nach vielen Monaten harter Arbeit von Gül mit ihrem Max, ist für Max der tägliche Umgang routine geworden.
Er vertraut seinem Frauchen und sein Frauchen vertraut ihm. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit beide miteinander umgehen…
Viele Dinge waren vor einigen Monaten mit Max noch undenkbar!
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18.1.2010 von admin.
Wir möchten Menschen mit Behinderungen und körperlichen Einschränkungen in ihrem täglichen Leben Mut machen, sich zu vertrauen und sich zu trauen…wir haben die besten Beispiele kennen gelernt die uns gezeigt haben, egal was man möchte, mit Mut, Kraft und dem Willen es zu schaffen…kann man es schaffen...
Wie alles anfing….das möchte wir Euch hier erzählen und vor allem, wie es weitergeht….;-)
Es fing mit einer einfach Mail nach einem Platz für einen Hengstabsetzer an…ja klar, den hatten wir.
Wir machten einen Termin und die junge Frau sagte uns sie käme in Begleitung, weil sie blind wäre.*Schluck*, mein Mann und ich fragten uns…meinte die junge Frau das ernst?
Der Tag kam und Gül mit ihrer bezaubernden Familie trat in unser Leben. Wir lernten alle kennen und beschlossen es zusammen zu versuchen…Warum auch nicht? Oder doch, ein kleiner Funke der Unsicherheit blieb, ob das alles so funktionieren würde wie Gül es sich vorstellte…aber, wir waren guten Mutes und warten auf die Dinge die da kommen sollten….
Dann war es endlich soweit. Der kleine Isländer Traumhengst Max von Störblick zog ein. Der Tag seiner Ankunft warf mich allerdings im Ganzen sehr weit zurück. Max kam vom Hänger und war sehr wild….Der Verkäufer konnte ihn kaum halten und der Weg zur Weide war mehr ein Schleifen als Führen*schluck*…Bei uns schlich sich kurz der Gedanke ein”Hoffentlich geht das Alles gut!”
Die ersten Wochen vergingen und Gül mit Familie gestalteten Max den Einstieg in sein neues Leben ohne seine Familie so gut wie möglich.
Nach einigen Wochen kam allerdings die Erkenntnis, ohne Hilfe wird Max nicht das Traumpferdchen, was sich Gül wünschte.
Nun sind “professiolle” Trainer nicht wirklich sehr günstig…zudem einmal die Woche wäre zu wenig, darüber waren wir uns alle schnell einig. Nun überlegten wir nach attraktiven Lösungen…Wir überlegten nicht lange, und boten Gül unsere Hilfe mit ihrem kleinen Max an.
Gül musste nicht lange überlegen und nahm unsere Hilfe schnell an…nun arbeiten wir seit einigen Monaten mit Gül und Max und die Beiden sind ein traumhaftes Team geworden, die sich unglaublich ergänzen.
Der Anfang war nicht immer leicht, denn Max kannte außer seiner Weide eigentlich nichts, so dass wir zu Anfang viel mit ihm arbeiten mussten. Steigen gehörte zu Max´s Alltag dazu…aber nicht lange…dann fand Max das Arbeiten mit seinem Frauchen einfach klasse, denn zum Abschluss gab es immer lecker Fresschen….Heute sind die Beiden soweit, dass sie sich b l i n d vertrauen…Max ist mit seinem unverwechselbaren Charakter einzigartig…
Wir lieben die Arbeit mit den beiden umd möchten Gül und Max nicht mehr missen….
Heute hat Gül Max voll im Griff….kleine Nachfragen von Max werden durch Gül schnell beantwortet…;-) Keine Diskussion
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10.1.2010 von admin.
In diesem Tagebuch möchte ich Euch von jemandem erzählen, der für mich etwas ganz besonderes ist und der mir sehr viel bedeutet.
Sein Name ist Max.
Wer mich kennt, weiß wer Max ist und wen ich damit meine.:-)
Na dann möchte ich Euch nicht länger auf die Folter spannen.
Darf ich vorstellen? Max vom Störblick,auch genannt Muli ist mein 1 1/2 jähriger Isländerwallach, den ich mir vor 6 Monaten gekauft habe.
Mit ihm habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt.
Was noch zu erwähnen ist, dass ich seit meiner Geburt blind bin. Ihr fragt euch bestimmt, wie soll dass denn funktionieren eine Blinde mit einem noch nicht ausgebildeten Pferd?
Das kann doch nie was werden oder???
Doch und wie es was wird. Wenn ihr wüßtet, wie es klappt. Wenn man fest daran glaubt, und es vom ganzen Herzen will kann man es schaffen.
Mit diesem Tagebuch möchte ich alle Menschen ob mit Behinderung oder ohne ermutign, dass man auch mit Jungpferden arbeiten kann, wenn man es nur will und wenn man konsequent ist.
Die bisherigen Trainingseinheiten, die ich mit Max bis heute gehabt habe, haben uns viel weitergebracht und werden es auch weiterhin tun, so dass wir später ganz allein mit einander zurecht kommen können.
Das Max und ich zu einem Spitzenteam zusammenwachsen, habe ich dem Stall zu verdanken, wo er untergebracht ist.
Zusammen erleben wir viele erfolgreiche Stunden und haben dabei viel viel Spaß.
Ich werde hier all meine Erlebnisse und Gefühle aufschreiben, die ich nach jeder Trainingseinheit erlebt habe, damit ihr das lesen könnt und Euch auch trauen könnt, mit Pferden zu arbeiten, ohne dass man sich unsicher fühlt oder Angst haben muss, denn wenn man das Pferd unter Kontrolle hat kann einem nichts passieren. Das Pferd wird einem vertrauen und auch gehorchen und denjenigen als seinen Chef akzeptieren.
Was bei Max noch so besonders ist, dass er sich auf meine Behinderung einstellen kann und merkt, dass ich etwas anders bin als die anderen.
Als Beweise werden hier auch Fotos eingestellt, damit ihr das auch sehen könnt.
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2.1.2010 von admin.
Unser erster Winter auf KC´s Tinkerranch…..Ein traumhafter Anblick…eine wunderschöne weiße Winterlandschaft…die zum Träumen einlädt.
Die Männer WG ist nur noch am Spielen und Toben…..
Die Damen sind sich einig…nur draussen ist es schön

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2.1.2010 von admin.
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